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Werke & Klänge

Meine Musik

messages.Discover a selection of works, recordings and sound fragments.

2024 Audio

GROUNDS, op. 40 (2024)

aus „Tectonic Tales“

Dauer

13'00"

Flöte Klarinette Oboe Fagott Horn 2 Violinen Viola Violoncello Kontrabass Zuspielband
GROUNDS ist im Grunde eine Reise durch einen Klangraum aus Stein, Holz, Metall, Haaren und Atem.
Dem Ende entgegen, den Wurzeln zugeneigt und… schwingt da nicht auch sanft ein musikhistorischer Kontext mit?
Ab Band (Felix Perret bespielt Steintische und ein Orgalitho von Beat Weyeneth) erklingen ausschließlich naturbelassene und elektronikfreie Steinklänge:
Ich ordnete sie, hörte lange in sie hinein und imaginierte schließlich aus ihnen heraus musikfähige Strukturen, welche die Steinklänge umschließen, verdichten, verfärben und kontrapunktieren.
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2022 Audio

Canti in forma di ritratti appesi a fili sottili, op. 39 (2022)

Dauer

12'00"

Zwei Violoncelli
Die einzelnen Portraits werden verbunden durch zumeist fein gesponnene „Klangfäden“.
Die portraitierten Personen, auf deren Melodien das Werk beruht, sind:
Tsega (Eritrea), Regula (Zwei Härze, Wallis), Carmen (Mis Derfi, Wallis),
Mursal (Liebeslied, Somalia), Sonam (Gebet, Tibet), Weldeselase (Liebeslied, Eritrea), Regula (Mis Gletscheralphitje, Wallis).
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2022

Le Château imaginaire, op. 37 (2021/2022)

Von Menschen und Räumen

Dauer

20'00"

Saxophon-Duo Harfe Viola
Co-Creation von Mathias Steinauer und Slide Ensemble.
Zum Publikum: „Stellen Sie sich ein Schloss vor, IHR Schloss, mitsamt Park, See und Wald, und natürlich auch mit allen wichtigen Details. Wir tun dasselbe. Vielleicht helfen wir Ihnen beim Imaginieren, vielleicht stören wir Sie. Verbringen wir gemeinsam Zeit, in Räumen – träumend.“
2021 Audio

Archaeopteryx, op. 36 (2021)

aus „Tectonic Tales“

Dauer

3'30"

6 Perkussionisten mit Eiern Gezwitscher Steinen
Beim Spalten einer 150 Millionen Jahre alten Kalkplatte stieß 1860 ein Arbeiter in Solnhofen auf eine Versteinerung, die in allen Details einer Vogelfeder glich. Man nannte diesen Fund Archaeopteryx („Alte Feder“).
Vor 150 Millionen Jahren glich Solnhofen einem tropischen Insel-Paradies. Zwar habe Archaeopteryx aktiv fliegen können; zu langen, kräftezehrenden Flügen sei er jedoch unfähig gewesen.
Die Vögel eroberten nach und nach den Luftraum und sind heute mit über 10.000 Arten auf der Erde vertreten. Archaeopteryx, die Ikone dieser evolutionären Erfolgsgeschichte, ist mittlerweile zum berühmtesten Fossil überhaupt avanciert.
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2020

MOSAIC, op.35 (2020)

10 Portraits, 5 Steinschläge, 2 weitere Stücke

Dauer

35'00"

Flötenquartett Schlagzeugduo weitere Mitspielende
Ein Projekt mit Menschen, Klängen, Steinen und Bildern zum Thema „Das Matterhorn – ein Immigrant aus Afrika“.
Die 17 Stücke sind Angebote. Die Großform wird durch die Aufführenden erarbeitet, definiert und verantwortet. Zusätzlich zu diesen 17 Stücken sind viele andere musikalische „Mosaik-Steine“ von anderen beteiligten Komponierenden, Improvisierenden und/oder anderen Teilnehmenden erwünscht und zu integrieren.
2020

Einfalt, op. 33 (2020)

11 Lieder zu Textfragmenten von 柱甫 Du Fu (712–770)

Dauer

35'00"

Stimme/Synthesizer Blockflöten Projektion
„Einfalt“ bezeichnet eine gewisse Begrenztheit des Verstandes und Geradheit des Urteils (...). Auch unserer Spezies ist wohl nur eine begrenzte Zeit gegeben. Seit Jahrtausenden scheinen wir im Kern fast entwicklungsunfähig. Was sich ändert ist die Art und Weise, wie Einzelne von uns dies auszudrücken vermögen.
Projektion: Visuals von John Lavery (1856–1941).
2017 Audio

Bells and Chants for Benjamin, op.32 (2016/17)

Dauer

7'30"

E-Gitarre Video-Projektion
Dies ist eine eher stille Hommage an Benjamin Britten. Britten ist präsent durch sein filmisches Abbild und seine selbst geäußerten Gedanken in Bezug auf Instrumentalmusik, elektronische Musik und Kantabilität. Meine Musik reibt sich an diesen Gedanken, sie lässt sich aber auch auf sie ein.
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2019

Nun schlägt dem Ü5/6 das letzte Stündlein, op. 31/4 (2019)

Dauer

1'30"

Violoncello Mini-Mundharmonika Rezeptions-Klingel
Zusätzlich mit Mini-Mundharmonika und Rezeptions-Klingel.
2018 Audio

L'arpentage des ondes, op.31.3b (2017/18)

Dauer

19'

3 Klaviere Celesta 6 Schlagzeuger
Herr Palomar steht am Ufer und beobachtet das Meer. Vielleicht könnte ein Inventar aller möglichen Wellenbewegungen der Schlüssel sein, um die Komplexität der Welt in den Griff zu bekommen: durch ihre Reduktion auf den einfachsten Mechanismus.
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2017

L'arpentage des ondes, op.31.3a (2017)

Dauer

5'30"

14 Instrumente 3 einzelne Orgalitho-Steine
Herr Palomar steht am Ufer und beobachtet das Meer. Vielleicht könnte ein Inventar aller möglichen Wellenbewegungen der Schlüssel sein, um die Komplexität der Welt in den Griff zu bekommen: durch ihre Reduktion auf den einfachsten Mechanismus.
2016 Audio

Tempora metimur, op.31.2 (2016)

Dauer

4'

Sopran Klavier
"Tempora metimur sonitu, umbra, pulvere et unda, nam sonus et lacrima, pulvis et umbra sumus." (Wir messen die Zeit mit Schall, Schatten, Staub und Wasser, denn Klang und Träne, Staub und Schatten sind wir.) Diese anonyme Inschrift lässt sich zeitlich nicht datieren. Möglich wäre ein römischer oder auch ein mittelalterlicher Ursprung. NB: das Klavier verwendet 4 e-bows.
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2012

...wie ein Theater AUF Gleis..., op. 31/1 (2012)

ein Reise-Spiel

Dauer

6'

Flöte Klarinette Klavier Schlagzeug Violine Violoncello Film-Projektion
Musiktheater.
2015 Audio

A part of the flock (so nicely brightly), Op. 30.2 (2014/15)

ein hypnotisches Lichtspieltheater

Dauer

13'

Flöte Klarinette Schlagzeug Klavier Violine Violoncello Projektionen
Video: „Electric Sheeps“, zusammengefügte Bildschirmschoner. Totalitarismus zeichnet sich dadurch aus, dass eine gewaltige Propagandamaschine den Menschen einredet, schwarz sei weiß und weiß sei schwarz. Sie lässt einfach Abfallhalden unter imaginären Blumenbeeten verschwinden.
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2015 Audio

Kaleidoskop (so nicely brightly), Op.30.1 (2014/15)

ein hypnotisches Lichtspieltheater

Dauer

13'

Flöte Klarinette Schlagzeug Klavier Violine Violoncello Projektionen
Video: The Splendor of Color. Totalitarismus zeichnet sich dadurch aus, dass eine gewaltige Propagandamaschine den Menschen einredet, schwarz sei weiß und weiß sei schwarz. Sie lässt einfach Abfallhalden unter imaginären Blumenbeeten verschwinden.
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2013 Audio

Sieben letzte Mahlzeiten, Op.28 (2013)

Aufzeichnung 11 des königlich bayrischen Henkers Bartholomäus Ratzenhammer

Dauer

17'

Blockflöte(n) Tenor
Zudem: verschiedene akustische und visuelle Zutaten. Text: Herbert Rosendorfer (Letzte Mahlzeiten).
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2012 Audio

Quasi idilliaco, op. 27 (2011/12)

heterotope Idyllen

Dauer

17'

Solo-Hang Streichorchester
HANG liegt gefährlich nah an IDYLLE. Einfache Skalen, repetitive Muster und ein einlullender Klang können ohne weiteres Arkadien evozieren – mit all seinen Attributen, seinem Personal und seinem Klang. Natur und Kunst scheinen in dieser künstlichen Konstruktion zu verschmelzen, Zeit und Raum stillzustehen. Fügt man dann noch Streicher hinzu und passt nicht höllisch auf, entsteht unversehens eine REALITÄTSFLUCHT.
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2011 Audio

A.S.I.A. – Aspettie Senza Illusione Amplificata, op. 26 (2011)

Dauer

15'

Orgel solo*
* sowie vom Interpreten zu bedienende Zusatzinstrumente wie Melodica, verschiedene Windspiele, eine sprechende Rechenmaschine aus China... Ich wünsche mir ein ideologiefreies, reines Hören im Raum. Daher verzichte ich weitgehend auf Kirchenpomp, Virtuosität und gepflegte Satztechnik und folge stattdessen oft einstimmigen Verläufen.
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2010

con sordino – fadenscheinig, op.25 (2010)

wie eine klang-installative Projektionsfläche

Dauer

ca. 8 Min.

Solo-Klarinette (B)
Aufführungshinweis – Inszenierung: Das Stück soll auswendig, vollständig mit einer Burka verhüllt gespielt werden!
2009 Audio

kurzkurz© (Live at Carnegie), op.24b (2009)

ein monochromes „shanzhai-Rezital“ in Form eines Vexier-Clips

Dauer

7'30''

Klavier kleines gestimmtes Lithophon
Ein chinesisches Markenprodukt erklingt als shanzhai-Raubkopie: kalkulierter Pfusch aus einem kleinen Bergdorf, hergestellt in einer Manufaktur in der südlichsten Provinz der Schweiz.
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2009 Audio

kurzkurz© (Live at Carnegie), op.24a (2009)

Ein monochromes „Shanzhai-Rezital“ in Form eines Vexier-Clips

Dauer

7'30"

Klavier gleichzeitig zu spielende 5 Tempelblocks 2 chinesische Woodblocks
Ein chinesisches Markenprodukt erklingt als Shanzhai-Raubkopie: kalkulierter Pfusch aus einem kleinen Bergdorf, produziert in einer Manufaktur im südlichsten Kanton der Schweiz.
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2014 Audio

Come un meccanismo mentale, op. 23b (2009/14)

Dauer

14 Minuten

Flöte Klarinette Schlagzeug Flügel (+Hohner Clavinet) Violine Cello quadrophonisch verstärkte Spieluhren
In der Lebensmitte überfällt uns das „Dvořák-Syndrom“. Man zeichnet gedanklich seinen eigenen Weg nach, sucht Wurzeln und erliegt der Verklärung.
Hommage an Ephesos, Kindheitserinnerungen an Spieluhren und ein „re-ligio“ an mein op.1.1.
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2009

Come un meccanismo mentale, op. 23a (2009)

Dauer

14 Minuten

E-Gitarre Hohner Clavinet Schlagzeug zwei E-Violinen E-Viola E-Cello zehn Spieluhren
In der Lebensmitte überfällt uns das „Dvořák-Syndrom“. Man zeichnet gedanklich seinen eigenen Weg nach, sucht Wurzeln und erliegt der Verklärung.
Hommage an Ephesos, Kindheitserinnerungen an Spieluhren und ein „re-ligio“ an mein op.1.1.
2019

Schlussstein, op. 22.2c (2008/18/19)

Dauer

4' 00"

Streichorchester Schwebeklang
„Der Schlussstein ist der oberste Stein eines gemauerten Bogens oder Gewölbes.“
NB: Beim Schwebeklang handelt es sich z.B. um ein elektrisches Stimmgerät auf a1 (440Hz), passend zu den Streichinstrumenten.
2018

Schlussstein, op. 22.2b (2008/2018)

Dauer

4' 00"

Cello-Oktett Schwebeklang
„Der Schlussstein ist der oberste Stein eines gemauerten Bogens oder Gewölbes.“
NB: Beim Schwebeklang handelt es sich z.B. um ein elektrisches Stimmgerät auf a1 (440Hz), passend zu den Streichinstrumenten.
2008 Audio

Schlussstein, op. 22.2a (2008)

Dauer

4' 00"

Streichtrio Schwebeklang (4 Ausführende)
„Der Schlussstein ist der oberste Stein eines gemauerten Bogens oder Gewölbes.“
NB: Beim Schwebeklang handelt es sich z.B. um ein elektrisches Stimmgerät auf a1 (440Hz), passend zu den Streichinstrumenten.
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2007

Bananamanga I–III, op.22.1 (2007)

Drei kurze Stücke, eine quasi comix-artige Situationsfolge, für Daniel Fueter.

Dauer

3' 00"

Sopran Horn Klavier Kontrabass eine sprechend-essende Japanerin
Texte, auf Japanisch und Deutsch, von Banana Yoshimoto (aus „Moonlight Shadow“ und „Vollmond“).
2006 Audio

...WOAMM..., op. 21 (2006)

Fünf Audio-Strips

Dauer

8' 00"

Baglama (Saz) Streichquartett
Splitter verpasster Chancen basierend auf Motiven aus Mozarts „Alla Turca“.
1. Mozarts Kugel wider ein authentisches Türkenbild
2. Im Pulverdampf Versäumtes
3. Orient im Hirn (Derwisch, Bauchtanz und Kaffeehaus)
4. Vision einer Hymne
5. Belagerung des Kebabstandes im Regen, mit klebrigem Nachtisch.
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2008 Audio

Keyner nit, op. 20 (2005–2008)

Kammeroper in fünf Akten

Dauer

ca. 110' 00''

7 SängerInnen Flöten Klarinetten (auch Saxophon) Horn Schlagzeug Klavier (auch Hammond und Clavinet) Violine Violoncello sowie Einspielungen von verstärkten Geräuschen
Libretto von Mathias Steinauer mit Texten von Luigi Malerba („Pataffio“), Julien Offray de La Mettrie („Die Maschine Mensch“) und Stefano Benni („Der größte Koch von Frankreich“).
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2002 Audio

TimeOutMachine, op. 19.3 (2001–2002)

Dauer

12' 00"

Flöte Klarinette Schlagzeug Klavier Violine Viola Violoncello Kontrabass Gitarre Videoprojektionen und Zuspiel-CD
Meine TimeOutMachine ist eine musikalisch-visuelle Maschine, die durch Pulsation und Lichtblitze versucht, einen Zeitstillstand zu erzeugen. Film: Reinhard Manz
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2001 Audio

Es kommt mich..., op. 19.2 (2001)

Dauer

3' 00"

Sopran oder Altus und Hammer Klavier (mit großem Schlägel)
Text: Robert Walser „Lachen und Lächeln“. Vielleicht das kürzeste Gedicht Walsers, entnommen seinem Frühwerk.
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2001

I monatti, op. 19.1 (2001)

Dauer

3' 00"

Saxophon Horn Posaune Klavier Schlagzeug
...Mitternacht in Mailand, Ende August, auf dem Höhepunkt der Pest, drangen Monatti* oder Betrüger mit Schellen an den Füßen in Häuser ein, um sich ungeniert zu bedienen...
2002 Audio

La dimensione dello strappo, op. 18 (2000–2002)

Dauer

12' 00"

Flöte Klarinette Violine Violoncello Klavier Schlagzeug mit Stoffinstallation
Beide Sätze thematisieren Aspekte von „Rissen“: 1: „Champ d’aviation“ – Nähe Bozen, 3.2.1998: Ein US-Kampfjet (EA-6B) berührt und zerreißt ein Seilbahnkabel. 2: „Champ de mai“ – Auf einer imaginären Frühlingswiese: ein Paar, ein scheinbar zeitloser Ton, Erinnerungsikonen, und ein rotes Stoffband, das über die Zuhörenden hinweg von hinten nach vorne zerrissen wird.
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1999

DIE EINE – frei nach Heine, op. 17.6 (1999)

Dauer

4' 00"

Klarinette Violine Violoncello (keltische) Harfe
Heimliche Schwärmereien, wechselnde Beziehungen, zornige Eifersucht und nicht erwiderte Liebe: gebrochene Herzen, soweit das Auge reicht...
2000

Corrente. Luminosa, op. 17.5 (2000)

Klangfäden.Gebündelt

Dauer

8' 00"

4 Violinen 2 Bratschen 2 Violoncelli Kontrabass Schlagzeug
Diese Hymne an die Geschwindigkeit(en) bewegt sich irgendwo zwischen blendendem Lichtstrom und barocker Pracht.
2000

Aquarium für S.K*., op. 17.4 (2000)

A Portrait

Dauer

9' 00"

piano percussion
I transcribed fragments of S.K.'s improvisations and assembled them into a collage. The only element I added was the framework of this sound portrait: the percussion. *Sergey Kuryokhin (Leningrad, 1954 – St. Petersburg 1996) was, according to his former professors, a “talented good-for-nothing.” He himself considered music the most important, utterly indispensable thing. He was a pianist, composer, improviser, actor, nonconformist, pop star and invented his own system of conducting gestures.
2023

Sott'acqua, op. 17.3b (1999/2023)

For Gregorio, Armando, Sho, Luca, Simone, Andrea and Alberto

Dauer

10' 00"

percussion sextet orchestra freely improvised solo
Composed, pre-conceived, notated music meets non-notated, mostly unnotatable, improvised music created in the moment. The boundary can be very fine, nebulous, or hazily blurred.
2023 Audio

Sott'acqua, op. 17.3a (1999/2023)

In memoriam Giorgio Bernasconi

Dauer

10' 00"

percussion sextet and freely improvised solo
Composed, pre-conceived, notated music meets non-notated, mostly unnotatable, improvised music created in the moment. The boundary can be very fine, nebulous, or hazily blurred.
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1999 Audio

Sott'acqua, op. 17.3 (1999)

Dauer

10' 00"

soprano saxophone horn trombone percussion piano freely improvised solo
Composed, pre-conceived, notated music meets non-notated, mostly unnotatable, improvised music created in the moment. The boundary can be very fine, nebulous, or hazily blurred.
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2021 Audio

fossils&shadows, op. 17.2d (1999/2021)

Dauer

8' 00"

Akkordeon Tonband
Fünf Aspekte bestimmen weitgehend die Form der 15 kurzen Stücke und die innere Beschaffenheit der Musik: Stein als Klang: Erforschung der klanglichen Möglichkeiten dieses neuen Instrumentes. Stein als formale und mikroformale Inspirationsquelle: Einzelstücke, quasi aneinanderliegend.
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2018 Audio

fossils&shadows, op. 17.2c (1999/2018)

Dauer

10' 00"

Lithophon Violine Viola Violoncello Klavier Steine
Fünf Aspekte bestimmen weitgehend die Form der 15 kurzen Stücke und die innere Beschaffenheit der Musik: Stein als Klang: Erforschung der klanglichen Möglichkeiten dieses neuen Instrumentes. Stein als formale und mikroformale Inspirationsquelle: Einzelstücke, quasi aneinanderliegend.
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2016

fossils&shadows, op. 17.2b (1999/2016)

Dauer

9' 00"

Lithophon Orgalitho andere Steine
Fünf Aspekte bestimmen weitgehend die Form der 15 kurzen Stücke und die innere Beschaffenheit der Musik: Stein als Klang: Erforschung der klanglichen Möglichkeiten dieses neuen Instrumentes. Stein als formale und mikroformale Inspirationsquelle: Einzelstücke, quasi aneinanderliegend.
1999 Audio

Steinschlag, op. 17.2a (1999)

Dauer

8' 00"

Lithophon (c–c4) oder Marimba
Fünf Aspekte bestimmen weitgehend die Form der 15 kurzen Stücke und die innere Beschaffenheit der Musik: Stein als Klang: Erforschung der klanglichen Möglichkeiten dieses neuen Instrumentes. Stein als formale und mikroformale Inspirationsquelle: Einzelstücke, quasi aneinanderliegend.
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1999 Audio

Klangfäden – einzeln, op. 17.1b (1999)

Dauer

4' 00"

Flöte Klarinette Violine Violoncello Klavier Schlagzeug
Aus einem anfänglich bunten Knäuel werden einzelne Klangfäden hervorgezogen: argento – nero – rossogiallo/ verdeblu – filo spinato I und II – senza filo.
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1999

Klangfäden – einzeln, op. 17.1a (1999)

Dauer

4' 00"

Saxophon Klavier Schlagzeug
Aus einem anfänglich bunten Knäuel werden einzelne Klangfäden hervorgezogen: argento – nero – rossogiallo/ verdeblu – filo spinato I und II – senza filo.
1999 Audio

Phantasos – oder "Pavarotti's Traum*", op. 16 (1999)

Dauer

5' 00"

Flöte solo
Programmnotiz: ...nach seinem aufsehenerregenden (Benefiz-) Konzert in der Londoner Royal-Albert-Hall, wo sich, am Höhepunkt des Abends, anstelle des hohen C's, sein linkes Auge aus dem Schädel löste, und wie ein tragisches Geschoss über die Köpfe des begeisternd applaudierenden Publikums hinwegsauste...
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1997 Audio

Koren-Fantasien, op. 15 (1997)

27 Imaginations-Studien zur griechischen Antike (Annäherungen an Stein)

Dauer

45' 00"

Bariton 2 Oboen Heckelphon Fagott Schlagzeug
Texte: Aristoteles, Hippokrates, Ch. Mullack, Xenophon, Aristophanes, Hans Saner, Platon, Leonides von Tarent, Epikur
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1997 Audio

Nacht – Hirngespinste, op. 14 (1996–1997)

Dauer

11' 00"

Kammerorchester
Eine fast gänzlich entmythologisierte Nacht, die zwei typische Nachtverhaltensweisen thematisiert. Das musikalische Material wurde grundlegend von den nächtlichen Veränderungen der Pulsfrequenz, der Körpertemperatur, der Hirnströme und des Atems bestimmt.
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1996 Audio

Rumori cardiaci, op. 13 (1996)

Dauer

5' 00"

Flöte Klarinette Violine Violoncello Klavier
Ein kurzes Nachtstück anlässlich der "ersten Herzschläge" des Ensemble Oggimusica.
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1995 Audio

Il rallentamento della sarabanda, op. 12 (1993–1995)

Dauer

26' 00"

Solo-Klavier/Schlagzeug Orchester
Ein Versuch, die Geschichte der Sarabande – ihren vermutlich aztekischen Ursprung und ihre fast 200 Jahre dauernde Züchtigung – musikalisch zu kommentieren. Raummusik. Stimmenmaterial, kleinere Zusatzinstrumente und zwei Präparationsvorrichtungen für den Flügel (Steinway D-274) sind als Leihmaterial erhältlich.
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1995

Jahreszeiten ?, op. 11.3 (1995)

Dauer

3' 00"

Schlag- (bzw. Streichzeugtrio)
Leicht szenisch. Für Glockenspiel, 3 Flexatons, Windmaschine, 2 Klangstäbe (dis''', dis'''') und ein ferngesteuertes Windrad.
1994

Die gehaubte Braut, op. 11.2 (1994)

Eine kleine Hochzeitsmusik

Dauer

9' 00"

Mezzosopran Orgel
Texte: einige jap. Haikus, Barock-Lyrik und Computerbegriffe. Liebevoll-ironische Musik; zyklisch; in zwölf kurzen Abschnitten.
1991

Undici duettini, op. 11.1 (1991)

Dauer

18' 00"

Violine Viola
Recht intime Erinnerungs- und Imaginationsmusik. Einzelne Duette können nach Belieben zusammengestellt werden. (Für Elena, zur Hochzeit)
1994 Audio

Omaggio ad Italo Calvino, op. 10b (1993–1994)

Dauer

14' 00"

Klarinette Violine Violoncello Klavier
Nach drei fantastischen Geschichten von Italo Calvino über die Entstehung der Welt: 1. Himmel aus Stein / 2. Ohne Farben / 3. Meteoriten.
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1994 Audio

Omaggio ad Italo Calvino, op. 10a (1993–1994)

Dauer

14' 00"

Klarinette Horn Violine Klavier
Nach drei fantastischen Geschichten von Italo Calvino über die Entstehung der Welt: 1. Himmel aus Stein / 2. Ohne Farben / 3. Meteoriten.
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1992 Audio

Speculum sibyllinum, op. 9 (1992)

Dauer

16' 00"

6 Stimmen 5 Blockflötenspieler 6 Gamben 2 Schlagzeuger
Neueinrichtung von kürzlich im Vatikan entdeckten Manuskripten eines anonymen Komponisten aus dem 12. Jh., der die gesamte Musikgeschichte teilweise vorwegnahm. Raummusik.
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1991

Blütenlese, op. 8 (1990–1991)

18 Stiche, Stilleben und Grotesken

Dauer

50' 00"

Solo-Sopran gemischten Chor Kammerchor Kinderstimme Instrumentalensemble
Texte: G. Ungaretti, H. Saner, R. Rechsteiner, E.M. Cioran, R. Heinzelmann, M. Buselmeier, E. Canetti, H. Burger, G. Bachmann. Ein zerreissend-widersprüchlicher Zyklus mit fallender Tendenz, der ausschliesslich in einer Kirche aufgeführt werden soll: Miteinbezug des ganzen Raumes.
1989 Audio

... wie Risse im Schatten..., op. 7 (1988–1989)

Dauer

26' 00"

Konzert für Flöte Orchester
Auf dem Hintergrund von Jean Gebsers Idee einer fünfphasigen Bewusstseinswandlung der Menschheit (archaisch, magisch, mythisch, mental, integral) verkörpert der Solist das sich in seinem Umfeld verändernde Individuum.
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1988

Duat, op. 6 (1988)

14 Zeichen

Dauer

18' 00"

Kammerorchester
Quasi archäologische Fundstücke – im Umkreis des ägyptischen Totenbuches aus der staunenden Optik eines Menschen des 20. Jh. Wie 14 Fragmente einer verlorengegangenen Kultur: unvollständige Teile eines kaum erfassbaren vielschichtigen Ganzen. Duat – oder Amduat –: die Unterwelt der alten Ägypter, die Umkehrung alles Irdischen.
1987

Visions, op. 5 (1987)

Dauer

13' 00"

Bläserensemble 2 Schlagzeuger Klavier
In 3 Sätzen: Grande danse froide, 9 Mikroludien, Epilog. Eingraviert in Nürnbergs alte Feuerglocke: "Wenn ich, Glocke, erklinge, nie gilt es nichtigen Dingen (...)"
1986

Vier Klangbilder, op. 4 (1986)

Dauer

16' 00"

Bariton solo Frauenchor Blockflötenensemble großes Orchester
Trotz der großen Besetzung: meist ruhige, von schlichten Texten eines Malers (Hans Erni) inspirierte Musik. So werden nicht nur Klänge, Linien und Rhythmen als Farbe verwendet, sondern auch die Instrumente des Orchesters, dessen Klangfarbenpalette durch Frauenstimmen und Blockflötenbässe erweitert wurde. – Grundbaustein der vier Lieder ist die Naturtonreihe. 1) deltafliegen 2) Heute nacht 3) erwachen 4) alles fliesst.
1986 Audio

3 Skizzen, op. 3 (1986)

Dauer

3' 00"

Streichquartett
Leicht szenisch. In der dritten Skizze: alle vier spielen gemeinsam auf dem Cello und „verstimmen“ gleichzeitig ein paar Saiten. Nr.1: Glocken, eine Hommage an P. Pasolini – Nr.2: Eine Hommage an die immense Expressivität von G. Kurtàg – Nr.3: Wie ein dunkler, schwerer Choral.
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1986

Musik in 5 Teilen, op. 2 (1986)

Dauer

17' 00"

3 Violoncelli 2 Perkussionisten
Ein Spiel mit Formüberlagerungen. Geschrieben für Thomas Demenga und seine Violoncelloklasse, sowie für die Schlagzeugklasse der Musik-Akademie Basel.
1985

AnDante, op. 1.2 (1985)

Dauer

10' 00"

Schlagzeugtrio große Tonbandschlaufe
An Dante. Gedanken, ausgelöst durch die Lektüre „Die göttliche Komödie“. – Jedoch: Von „Läuterung“ ist nichts zu bemerken.
1984 Audio

* * *, op. 1.1 (1984)

Dauer

8' 00"

Xylophon Marimba 2 Spieldosen (insgesamt 3 Schlagzeuger)
Eine fast szenische Konfrontation: kindlich-versunkenes Spiel kontra perfekt-kalte Virtuosität. Geschrieben im Auftrag des Basler Schlagzeugtrios.
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