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ENGLISH POETRY

Mit dem Duo « ums n’ jip »

📍 La cave voûtée 📅 25 Jul 2026 18:30 ⏱️ 50min

🔎 Beschreibung

Musik: JIP, Erik Oña, UMS und Adam Roberts. Texte: Emily Dickinson, James Joyce, Amy Lowell und Rae Armantrout

UMS'nJIP und das „Lied“. Seit 2007 haben UMS'nJIP (Ulrike Mayer-Spohn und Javier Hagen) mehr als 300 Auftragswerke und 1.500 Konzerte in über 40 Ländern vorzuweisen und haben einige Werke mehr als 100 Mal aufgeführt, was in der Welt der zeitgenössischen Musik nahezu einzigartig ist. Neben ihrer Tätigkeit als Interpreten sind sie auch Komponisten und wurden für ihre Werke bereits 35 Mal international ausgezeichnet. Die persönliche Affinität zum „Lied“ und das Talent des Duos (Gesang, Blockflöten und Elektronik) bieten einen fruchtbaren Boden für eine ganz besondere Herangehensweise an ein Genre, das wie kein anderes eine Symbiose zwischen Text und Musik geschaffen hat.

Wenn von der großen amerikanischen Dichterin Emily Dickinson (1830-1886) die Rede ist, fehlt selten der Hinweis auf ihre Unzeitgemäßheit. Die in ihren letzten Lebensjahrzehnten fast vollkommen zurückgezogen lebende Dichterin schrieb Gedichte, die in ihrer Zartheit, Beharrlichkeit und Verrücktheit ihresgleichen suchen. Scheinbar aus der Zeit gefallen oder ihrer Zeit um Jahrzehnte voraus, gehören diese Gedichte nicht nur dem subjektiven Empfinden nach, sondern auch faktisch zu den in der Geschichte der Literatur gelegentlich zutage geförderten Zeitkapseln, die erst mit einer beträchtlichen Verspätung zu einer vielfältigen Rezeption gelangt sind.

Die bedeutende amerikanische Lyrikerin, Salonière, Kritikerin, Frauenrechtlerin und Büchersammlerin Amy Lowell (1874-1925) ist eine Vertreterin des Imagismus. Der Imagismus war eine revolutionäre, für die literarische Moderne tonangebende Gegenbewegung zur viktorianischen Lyrik der Zeit (zu der auch Amy ihre Beiträge verfaßte) mit ihren nichtendenwollenden dramatischen, streng metrischen und gereimten Gedichten. Der Imagismus wollte von all dem das Gegenteil: knappe Sprache, präzise Bilder, freie Form.

James Joyce (1882-1941) war ein irischer Schriftsteller. Besonders seine wegweisenden Werke Dubliner, Ulysses und Finnegans Wake verhalfen ihm zu großer Bekanntheit. Er gilt — er wandte die Erzähltechnik des Bewusstseinstroms konsequent an — als einer der wichtigsten Vertreter der literarischen Moderne. Sein Erstling Chamber Music von 1907 überrascht jedoch mit seltsam romantischen Tönen, die erahnen lassen was Dichter wie Ezra Pound und W. B. Yeats an dieser Gedichtsammlung faszinierte; zugleich war diese besondere Musikalität bis heute Ausgangspunkt einer Fülle teils legendärer Vertonungen, von Samuel Barber bis zu Luciano Berio oder Syd Barrett (Pink Floyd).

Rae Armantrout, geboren 1947, ist ein Westküstengewächs. Ihr Einfluss auf die gegenwärtige amerikanische Lyrik ist immens, vielleicht vergleichbar dem von Elke Erb im deutschsprachigen Raum. Adam Roberts Liedvertonungen für UMS’nJIP spielten das Duo zusammen mit der Gewinnerin des Pulitzer Prizes und des Guggenheim Fellowships 2016 im legendären New Yorker Zinc vor der versammelten und begeisterten Ostküsten-Lyriker-Community.



📍 Standort

Cette cave voûtée, à l'origine des écuries pour les chevaux, se trouve juste à côté du grand portique d'entrée.
📅 3 Veranstaltungen 📍 Le Château N, 87190 Dompierre-les-Églises ⭐ Top-5-Ort
🎫

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Organisiert von

A«R»
Association « rêveur.euse »

Datum & Uhrzeit:
📅 25 Jul 2026 18:30 → 19:20

Standort:
📍 La cave voûtée

Standort