Geboren in Basel
Mathias Steinauer wurde in Basel, Schweiz, geboren.
Komponist
Ein Komponist, Dozent und Performer, dessen Katalog präzise zeitgenössische Schreibweise mit der Atmosphäre live erlebter Kultur verbindet.
64
Werke
37
Aufnahmen
6
Bilder
Biografie, Bilder und Werke leben jetzt gemeinsam hier, damit der künstlerische Hintergrund die Veranstaltungen unterstützt, ohne den Weg zu zerstreuen.
Leben und Kontext
Geboren in Basel im Jahr 1959, ist Mathias Steinauer ein renommierter Komponist und Professor, dessen Werke in Europa, Asien und Amerika aufgeführt wurden.
Mathias Steinauer wurde in Basel, Schweiz, geboren.
Studierte Klavier, Komposition und Musiktheorie bei Robert Suter und Roland Moser an der Musikakademie Basel.
Mathias studierte Komposition bei dem renommierten Komponisten György Kurtàg in Budapest von 1986 bis 1988.
Mathias war Professor für Musiktheorie und Komposition an der Zürcher Hochschule der Künste.
Mathias war der künstlerische Leiter der ISCM World New Music Days die in der Schweiz stattfanden.
Mathias spielt Keyboards im Ensemble "The Stone Alphabet".
Bilder
Ein kleines visuelles Archiv im Erzählfluss: Porträts, Arbeitsmomente und Spuren der Orte rund um die Musik.
Werke & Klänge
Der vollständige Katalog bleibt verfügbar, ist jetzt aber leichter zu überblicken, zu durchsuchen und mit vorhandenen Aufnahmen zu verbinden.
aus „Tectonic Tales“
Flöte, Klarinette, Oboe, Fagott, Horn, 2 Violinen, Viola, Violoncello, Kontrabass, Zuspielband
GROUNDS ist im Grunde eine Reise durch einen Klangraum aus Stein, Holz, Metall, Haaren und Atem. Dem Ende entgegen, den Wurzeln zugeneigt und… schwingt da nicht auch sanft ein musikhistorischer Kontext mit? Ab Band (Felix Perret bespielt Steintische und ein Orgalitho von Beat Weyeneth) erklingen ausschließlich naturbelassene und elektronikfreie Steinklänge: Ich ordnete sie, hörte lange in sie hinein und imaginierte schließlich aus ihnen heraus musikfähige Strukturen, welche die Steinklänge umschließen, verdichten, verfärben und kontrapunktieren.
Zwei Violoncelli
Die einzelnen Portraits werden verbunden durch zumeist fein gesponnene „Klangfäden“. Die portraitierten Personen, auf deren Melodien das Werk beruht, sind: Tsega (Eritrea), Regula (Zwei Härze, Wallis), Carmen (Mis Derfi, Wallis), Mursal (Liebeslied, Somalia), Sonam (Gebet, Tibet), Weldeselase (Liebeslied, Eritrea), Regula (Mis Gletscheralphitje, Wallis).
Von Menschen und Räumen
Saxophon-Duo, Harfe, Viola
Co-Creation von Mathias Steinauer und Slide Ensemble. Zum Publikum: „Stellen Sie sich ein Schloss vor, IHR Schloss, mitsamt Park, See und Wald, und natürlich auch mit allen wichtigen Details. Wir tun dasselbe. Vielleicht helfen wir Ihnen beim Imaginieren, vielleicht stören wir Sie. Verbringen wir gemeinsam Zeit, in Räumen – träumend.“
aus „Tectonic Tales“
6 Perkussionisten mit Eiern, Gezwitscher, Steinen
Beim Spalten einer 150 Millionen Jahre alten Kalkplatte stieß 1860 ein Arbeiter in Solnhofen auf eine Versteinerung, die in allen Details einer Vogelfeder glich. Man nannte diesen Fund Archaeopteryx („Alte Feder“). Vor 150 Millionen Jahren glich Solnhofen einem tropischen Insel-Paradies. Zwar habe Archaeopteryx aktiv fliegen können; zu langen, kräftezehrenden Flügen sei er jedoch unfähig gewesen. Die Vögel eroberten nach und nach den Luftraum und sind heute mit über 10.000 Arten auf der Erde vertreten. Archaeopteryx, die Ikone dieser evolutionären Erfolgsgeschichte, ist mittlerweile zum berühmtesten Fossil überhaupt avanciert.
10 Portraits, 5 Steinschläge, 2 weitere Stücke
Flötenquartett, Schlagzeugduo, weitere Mitspielende
Ein Projekt mit Menschen, Klängen, Steinen und Bildern zum Thema „Das Matterhorn – ein Immigrant aus Afrika“. Die 17 Stücke sind Angebote. Die Großform wird durch die Aufführenden erarbeitet, definiert und verantwortet. Zusätzlich zu diesen 17 Stücken sind viele andere musikalische „Mosaik-Steine“ von anderen beteiligten Komponierenden, Improvisierenden und/oder anderen Teilnehmenden erwünscht und zu integrieren.
11 Lieder zu Textfragmenten von 柱甫 Du Fu (712–770)
Stimme/Synthesizer, Blockflöten, Projektion
„Einfalt“ bezeichnet eine gewisse Begrenztheit des Verstandes und Geradheit des Urteils (...). Auch unserer Spezies ist wohl nur eine begrenzte Zeit gegeben. Seit Jahrtausenden scheinen wir im Kern fast entwicklungsunfähig. Was sich ändert ist die Art und Weise, wie Einzelne von uns dies auszudrücken vermögen. Projektion: Visuals von John Lavery (1856–1941).
E-Gitarre, Video-Projektion
Dies ist eine eher stille Hommage an Benjamin Britten. Britten ist präsent durch sein filmisches Abbild und seine selbst geäußerten Gedanken in Bezug auf Instrumentalmusik, elektronische Musik und Kantabilität. Meine Musik reibt sich an diesen Gedanken, sie lässt sich aber auch auf sie ein.
Violoncello, Mini-Mundharmonika, Rezeptions-Klingel
Zusätzlich mit Mini-Mundharmonika und Rezeptions-Klingel.
3 Klaviere, Celesta, 6 Schlagzeuger
Herr Palomar steht am Ufer und beobachtet das Meer. Vielleicht könnte ein Inventar aller möglichen Wellenbewegungen der Schlüssel sein, um die Komplexität der Welt in den Griff zu bekommen: durch ihre Reduktion auf den einfachsten Mechanismus.
14 Instrumente, 3 einzelne Orgalitho-Steine
Herr Palomar steht am Ufer und beobachtet das Meer. Vielleicht könnte ein Inventar aller möglichen Wellenbewegungen der Schlüssel sein, um die Komplexität der Welt in den Griff zu bekommen: durch ihre Reduktion auf den einfachsten Mechanismus.
Sopran, Klavier
"Tempora metimur sonitu, umbra, pulvere et unda, nam sonus et lacrima, pulvis et umbra sumus." (Wir messen die Zeit mit Schall, Schatten, Staub und Wasser, denn Klang und Träne, Staub und Schatten sind wir.) Diese anonyme Inschrift lässt sich zeitlich nicht datieren. Möglich wäre ein römischer oder auch ein mittelalterlicher Ursprung. NB: das Klavier verwendet 4 e-bows.
ein Reise-Spiel
Flöte, Klarinette, Klavier, Schlagzeug, Violine, Violoncello, Film-Projektion
Musiktheater.
ein hypnotisches Lichtspieltheater
Flöte, Klarinette, Schlagzeug, Klavier, Violine, Violoncello, Projektionen
Video: „Electric Sheeps“, zusammengefügte Bildschirmschoner. Totalitarismus zeichnet sich dadurch aus, dass eine gewaltige Propagandamaschine den Menschen einredet, schwarz sei weiß und weiß sei schwarz. Sie lässt einfach Abfallhalden unter imaginären Blumenbeeten verschwinden.
ein hypnotisches Lichtspieltheater
Flöte, Klarinette, Schlagzeug, Klavier, Violine, Violoncello, Projektionen
Video: The Splendor of Color. Totalitarismus zeichnet sich dadurch aus, dass eine gewaltige Propagandamaschine den Menschen einredet, schwarz sei weiß und weiß sei schwarz. Sie lässt einfach Abfallhalden unter imaginären Blumenbeeten verschwinden.
Aufzeichnung 11 des königlich bayrischen Henkers Bartholomäus Ratzenhammer
Blockflöte(n), Tenor
Zudem: verschiedene akustische und visuelle Zutaten. Text: Herbert Rosendorfer (Letzte Mahlzeiten).
heterotope Idyllen
Solo-Hang, Streichorchester
HANG liegt gefährlich nah an IDYLLE. Einfache Skalen, repetitive Muster und ein einlullender Klang können ohne weiteres Arkadien evozieren – mit all seinen Attributen, seinem Personal und seinem Klang. Natur und Kunst scheinen in dieser künstlichen Konstruktion zu verschmelzen, Zeit und Raum stillzustehen. Fügt man dann noch Streicher hinzu und passt nicht höllisch auf, entsteht unversehens eine REALITÄTSFLUCHT.
Orgel solo*
* sowie vom Interpreten zu bedienende Zusatzinstrumente wie Melodica, verschiedene Windspiele, eine sprechende Rechenmaschine aus China... Ich wünsche mir ein ideologiefreies, reines Hören im Raum. Daher verzichte ich weitgehend auf Kirchenpomp, Virtuosität und gepflegte Satztechnik und folge stattdessen oft einstimmigen Verläufen.
wie eine klang-installative Projektionsfläche
Solo-Klarinette (B)
Aufführungshinweis – Inszenierung: Das Stück soll auswendig, vollständig mit einer Burka verhüllt gespielt werden!
ein monochromes „shanzhai-Rezital“ in Form eines Vexier-Clips
Klavier, kleines gestimmtes Lithophon
Ein chinesisches Markenprodukt erklingt als shanzhai-Raubkopie: kalkulierter Pfusch aus einem kleinen Bergdorf, hergestellt in einer Manufaktur in der südlichsten Provinz der Schweiz.
Ein monochromes „Shanzhai-Rezital“ in Form eines Vexier-Clips
Klavier, gleichzeitig zu spielende 5 Tempelblocks, 2 chinesische Woodblocks
Ein chinesisches Markenprodukt erklingt als Shanzhai-Raubkopie: kalkulierter Pfusch aus einem kleinen Bergdorf, produziert in einer Manufaktur im südlichsten Kanton der Schweiz.
Flöte, Klarinette, Schlagzeug, Flügel (+Hohner Clavinet), Violine, Cello, quadrophonisch verstärkte Spieluhren
In der Lebensmitte überfällt uns das „Dvořák-Syndrom“. Man zeichnet gedanklich seinen eigenen Weg nach, sucht Wurzeln und erliegt der Verklärung. Hommage an Ephesos, Kindheitserinnerungen an Spieluhren und ein „re-ligio“ an mein op.1.1.
E-Gitarre, Hohner Clavinet, Schlagzeug, zwei E-Violinen, E-Viola, E-Cello, zehn Spieluhren
In der Lebensmitte überfällt uns das „Dvořák-Syndrom“. Man zeichnet gedanklich seinen eigenen Weg nach, sucht Wurzeln und erliegt der Verklärung. Hommage an Ephesos, Kindheitserinnerungen an Spieluhren und ein „re-ligio“ an mein op.1.1.
Streichorchester, Schwebeklang
„Der Schlussstein ist der oberste Stein eines gemauerten Bogens oder Gewölbes.“ NB: Beim Schwebeklang handelt es sich z.B. um ein elektrisches Stimmgerät auf a1 (440Hz), passend zu den Streichinstrumenten.
Cello-Oktett, Schwebeklang
„Der Schlussstein ist der oberste Stein eines gemauerten Bogens oder Gewölbes.“ NB: Beim Schwebeklang handelt es sich z.B. um ein elektrisches Stimmgerät auf a1 (440Hz), passend zu den Streichinstrumenten.
Streichtrio, Schwebeklang (4 Ausführende)
„Der Schlussstein ist der oberste Stein eines gemauerten Bogens oder Gewölbes.“ NB: Beim Schwebeklang handelt es sich z.B. um ein elektrisches Stimmgerät auf a1 (440Hz), passend zu den Streichinstrumenten.
Drei kurze Stücke, eine quasi comix-artige Situationsfolge, für Daniel Fueter.
Sopran, Horn, Klavier, Kontrabass, eine sprechend-essende Japanerin
Texte, auf Japanisch und Deutsch, von Banana Yoshimoto (aus „Moonlight Shadow“ und „Vollmond“).
Fünf Audio-Strips
Baglama (Saz), Streichquartett
Splitter verpasster Chancen basierend auf Motiven aus Mozarts „Alla Turca“. 1. Mozarts Kugel wider ein authentisches Türkenbild 2. Im Pulverdampf Versäumtes 3. Orient im Hirn (Derwisch, Bauchtanz und Kaffeehaus) 4. Vision einer Hymne 5. Belagerung des Kebabstandes im Regen, mit klebrigem Nachtisch.
Kammeroper in fünf Akten
7 SängerInnen, Flöten, Klarinetten (auch Saxophon), Horn, Schlagzeug, Klavier (auch Hammond und Clavinet), Violine, Violoncello sowie Einspielungen von verstärkten Geräuschen
Libretto von Mathias Steinauer mit Texten von Luigi Malerba („Pataffio“), Julien Offray de La Mettrie („Die Maschine Mensch“) und Stefano Benni („Der größte Koch von Frankreich“).
Flöte, Klarinette, Schlagzeug, Klavier, Violine, Viola, Violoncello, Kontrabass, Gitarre, Videoprojektionen und Zuspiel-CD
Meine TimeOutMachine ist eine musikalisch-visuelle Maschine, die durch Pulsation und Lichtblitze versucht, einen Zeitstillstand zu erzeugen. Film: Reinhard Manz
Sopran oder Altus und Hammer, Klavier (mit großem Schlägel)
Text: Robert Walser „Lachen und Lächeln“. Vielleicht das kürzeste Gedicht Walsers, entnommen seinem Frühwerk.
Saxophon, Horn, Posaune, Klavier, Schlagzeug
...Mitternacht in Mailand, Ende August, auf dem Höhepunkt der Pest, drangen Monatti* oder Betrüger mit Schellen an den Füßen in Häuser ein, um sich ungeniert zu bedienen...
Flöte, Klarinette, Violine, Violoncello, Klavier, Schlagzeug mit Stoffinstallation
Beide Sätze thematisieren Aspekte von „Rissen“: 1: „Champ d’aviation“ – Nähe Bozen, 3.2.1998: Ein US-Kampfjet (EA-6B) berührt und zerreißt ein Seilbahnkabel. 2: „Champ de mai“ – Auf einer imaginären Frühlingswiese: ein Paar, ein scheinbar zeitloser Ton, Erinnerungsikonen, und ein rotes Stoffband, das über die Zuhörenden hinweg von hinten nach vorne zerrissen wird.
Klarinette, Violine, Violoncello, (keltische) Harfe
Heimliche Schwärmereien, wechselnde Beziehungen, zornige Eifersucht und nicht erwiderte Liebe: gebrochene Herzen, soweit das Auge reicht...
Klangfäden.Gebündelt
4 Violinen, 2 Bratschen, 2 Violoncelli, Kontrabass, Schlagzeug
Diese Hymne an die Geschwindigkeit(en) bewegt sich irgendwo zwischen blendendem Lichtstrom und barocker Pracht.
A Portrait
piano, percussion
I transcribed fragments of S.K.'s improvisations and assembled them into a collage. The only element I added was the framework of this sound portrait: the percussion. *Sergey Kuryokhin (Leningrad, 1954 – St. Petersburg 1996) was, according to his former professors, a “talented good-for-nothing.” He himself considered music the most important, utterly indispensable thing. He was a pianist, composer, improviser, actor, nonconformist, pop star and invented his own system of conducting gestures.
For Gregorio, Armando, Sho, Luca, Simone, Andrea and Alberto
percussion sextet, orchestra, freely improvised solo
Composed, pre-conceived, notated music meets non-notated, mostly unnotatable, improvised music created in the moment. The boundary can be very fine, nebulous, or hazily blurred.
In memoriam Giorgio Bernasconi
percussion sextet and freely improvised solo
Composed, pre-conceived, notated music meets non-notated, mostly unnotatable, improvised music created in the moment. The boundary can be very fine, nebulous, or hazily blurred.
soprano saxophone, horn, trombone, percussion, piano, freely improvised solo
Composed, pre-conceived, notated music meets non-notated, mostly unnotatable, improvised music created in the moment. The boundary can be very fine, nebulous, or hazily blurred.
Akkordeon, Tonband
Fünf Aspekte bestimmen weitgehend die Form der 15 kurzen Stücke und die innere Beschaffenheit der Musik: Stein als Klang: Erforschung der klanglichen Möglichkeiten dieses neuen Instrumentes. Stein als formale und mikroformale Inspirationsquelle: Einzelstücke, quasi aneinanderliegend.
Lithophon, Violine, Viola, Violoncello, Klavier, Steine
Fünf Aspekte bestimmen weitgehend die Form der 15 kurzen Stücke und die innere Beschaffenheit der Musik: Stein als Klang: Erforschung der klanglichen Möglichkeiten dieses neuen Instrumentes. Stein als formale und mikroformale Inspirationsquelle: Einzelstücke, quasi aneinanderliegend.
Lithophon, Orgalitho, andere Steine
Fünf Aspekte bestimmen weitgehend die Form der 15 kurzen Stücke und die innere Beschaffenheit der Musik: Stein als Klang: Erforschung der klanglichen Möglichkeiten dieses neuen Instrumentes. Stein als formale und mikroformale Inspirationsquelle: Einzelstücke, quasi aneinanderliegend.
Lithophon (c–c4) oder Marimba
Fünf Aspekte bestimmen weitgehend die Form der 15 kurzen Stücke und die innere Beschaffenheit der Musik: Stein als Klang: Erforschung der klanglichen Möglichkeiten dieses neuen Instrumentes. Stein als formale und mikroformale Inspirationsquelle: Einzelstücke, quasi aneinanderliegend.
Flöte, Klarinette, Violine, Violoncello, Klavier, Schlagzeug
Aus einem anfänglich bunten Knäuel werden einzelne Klangfäden hervorgezogen: argento – nero – rossogiallo/ verdeblu – filo spinato I und II – senza filo.
Saxophon, Klavier, Schlagzeug
Aus einem anfänglich bunten Knäuel werden einzelne Klangfäden hervorgezogen: argento – nero – rossogiallo/ verdeblu – filo spinato I und II – senza filo.
Flöte solo
Programmnotiz: ...nach seinem aufsehenerregenden (Benefiz-) Konzert in der Londoner Royal-Albert-Hall, wo sich, am Höhepunkt des Abends, anstelle des hohen C's, sein linkes Auge aus dem Schädel löste, und wie ein tragisches Geschoss über die Köpfe des begeisternd applaudierenden Publikums hinwegsauste...
27 Imaginations-Studien zur griechischen Antike (Annäherungen an Stein)
Bariton, 2 Oboen, Heckelphon, Fagott, Schlagzeug
Texte: Aristoteles, Hippokrates, Ch. Mullack, Xenophon, Aristophanes, Hans Saner, Platon, Leonides von Tarent, Epikur
Kammerorchester
Eine fast gänzlich entmythologisierte Nacht, die zwei typische Nachtverhaltensweisen thematisiert. Das musikalische Material wurde grundlegend von den nächtlichen Veränderungen der Pulsfrequenz, der Körpertemperatur, der Hirnströme und des Atems bestimmt.
Flöte, Klarinette, Violine, Violoncello, Klavier
Ein kurzes Nachtstück anlässlich der "ersten Herzschläge" des Ensemble Oggimusica.
Solo-Klavier/Schlagzeug, Orchester
Ein Versuch, die Geschichte der Sarabande – ihren vermutlich aztekischen Ursprung und ihre fast 200 Jahre dauernde Züchtigung – musikalisch zu kommentieren. Raummusik. Stimmenmaterial, kleinere Zusatzinstrumente und zwei Präparationsvorrichtungen für den Flügel (Steinway D-274) sind als Leihmaterial erhältlich.
Schlag-, (bzw. Streichzeugtrio)
Leicht szenisch. Für Glockenspiel, 3 Flexatons, Windmaschine, 2 Klangstäbe (dis''', dis'''') und ein ferngesteuertes Windrad.
Eine kleine Hochzeitsmusik
Mezzosopran, Orgel
Texte: einige jap. Haikus, Barock-Lyrik und Computerbegriffe. Liebevoll-ironische Musik; zyklisch; in zwölf kurzen Abschnitten.
Violine, Viola
Recht intime Erinnerungs- und Imaginationsmusik. Einzelne Duette können nach Belieben zusammengestellt werden. (Für Elena, zur Hochzeit)
Klarinette, Violine, Violoncello, Klavier
Nach drei fantastischen Geschichten von Italo Calvino über die Entstehung der Welt: 1. Himmel aus Stein / 2. Ohne Farben / 3. Meteoriten.
Klarinette, Horn, Violine, Klavier
Nach drei fantastischen Geschichten von Italo Calvino über die Entstehung der Welt: 1. Himmel aus Stein / 2. Ohne Farben / 3. Meteoriten.
6 Stimmen, 5 Blockflötenspieler, 6 Gamben, 2 Schlagzeuger
Neueinrichtung von kürzlich im Vatikan entdeckten Manuskripten eines anonymen Komponisten aus dem 12. Jh., der die gesamte Musikgeschichte teilweise vorwegnahm. Raummusik.
18 Stiche, Stilleben und Grotesken
Solo-Sopran, gemischten Chor, Kammerchor, Kinderstimme, Instrumentalensemble
Texte: G. Ungaretti, H. Saner, R. Rechsteiner, E.M. Cioran, R. Heinzelmann, M. Buselmeier, E. Canetti, H. Burger, G. Bachmann. Ein zerreissend-widersprüchlicher Zyklus mit fallender Tendenz, der ausschliesslich in einer Kirche aufgeführt werden soll: Miteinbezug des ganzen Raumes.
Konzert für Flöte, Orchester
Auf dem Hintergrund von Jean Gebsers Idee einer fünfphasigen Bewusstseinswandlung der Menschheit (archaisch, magisch, mythisch, mental, integral) verkörpert der Solist das sich in seinem Umfeld verändernde Individuum.
14 Zeichen
Kammerorchester
Quasi archäologische Fundstücke – im Umkreis des ägyptischen Totenbuches aus der staunenden Optik eines Menschen des 20. Jh. Wie 14 Fragmente einer verlorengegangenen Kultur: unvollständige Teile eines kaum erfassbaren vielschichtigen Ganzen. Duat – oder Amduat –: die Unterwelt der alten Ägypter, die Umkehrung alles Irdischen.
Bläserensemble, 2 Schlagzeuger, Klavier
In 3 Sätzen: Grande danse froide, 9 Mikroludien, Epilog. Eingraviert in Nürnbergs alte Feuerglocke: "Wenn ich, Glocke, erklinge, nie gilt es nichtigen Dingen (...)"
Bariton solo, Frauenchor, Blockflötenensemble, großes Orchester
Trotz der großen Besetzung: meist ruhige, von schlichten Texten eines Malers (Hans Erni) inspirierte Musik. So werden nicht nur Klänge, Linien und Rhythmen als Farbe verwendet, sondern auch die Instrumente des Orchesters, dessen Klangfarbenpalette durch Frauenstimmen und Blockflötenbässe erweitert wurde. – Grundbaustein der vier Lieder ist die Naturtonreihe. 1) deltafliegen 2) Heute nacht 3) erwachen 4) alles fliesst.
Streichquartett
Leicht szenisch. In der dritten Skizze: alle vier spielen gemeinsam auf dem Cello und „verstimmen“ gleichzeitig ein paar Saiten. Nr.1: Glocken, eine Hommage an P. Pasolini – Nr.2: Eine Hommage an die immense Expressivität von G. Kurtàg – Nr.3: Wie ein dunkler, schwerer Choral.
3 Violoncelli, 2 Perkussionisten
Ein Spiel mit Formüberlagerungen. Geschrieben für Thomas Demenga und seine Violoncelloklasse, sowie für die Schlagzeugklasse der Musik-Akademie Basel.
Schlagzeugtrio, große Tonbandschlaufe
An Dante. Gedanken, ausgelöst durch die Lektüre „Die göttliche Komödie“. – Jedoch: Von „Läuterung“ ist nichts zu bemerken.
Xylophon, Marimba, 2 Spieldosen (insgesamt 3 Schlagzeuger)
Eine fast szenische Konfrontation: kindlich-versunkenes Spiel kontra perfekt-kalte Virtuosität. Geschrieben im Auftrag des Basler Schlagzeugtrios.
Veranstaltungen
Das Archiv gibt Kontext; die Veranstaltungen bringen das Werk in den Raum. Entdecken Sie kommende Konzerte, Festivals und buchbare Momente.