Rumori cardiaci, op. 13 (1996)

Castagnola, ein bevorzugter, direkt am See gelegener Villenvorort von Lugano, am Fusse des Monte Bré, kommt plötzlich und unerwartet durch beunruhigende Gerüchte in die lokalen Schlagzeilen: In einem öffentlichen Park, nahe dem Friedhof, werden in gewissen Nächten satanische Rituale durchgeführt. Die Bevölkerung ist irritiert. Neben dem Auffinden von eindeutig diabolischen Gegenständen wie brennenden Kerzen, halben Zwiebeln und Zitronen, erhält das Gerücht weiter Nahrung durch die Publikation einer alten Europakarte: darauf abgebildet erscheint ein fast den ganzen Kontinent bedeckender Teufel, dessen Herz sich ausgerechnet in Castagnola befindet.