I monatti, op. 19.1 (2001)

Während begüterte Engländer 1630 vergnügt ihren Masque-Spielen
nachgingen, stand dem lombardischen Adel weniger der Sinn nach
geistreicher Unterhaltung: ...Mitternacht in Mailand, gegen Ende August, auf dem Höhepunkt der Pest, drangen Monatti*, oder andere Kanaillen, die sich als Monatti ausgaben, indem sie eine Schelle am Fuß trugen, wie es für jene
vorgeschrieben war als Erkennungszeichen und Ankündigung ihres Kommens, in die Häuser ein, um sich darin nach Herzenslust gütlich zu tun...